Es gibt eine Fülle von Vorgehensweisen für das Usability-Engineering, die alle in der Praxis erprobt sind und Erfolge vorweisen können. Das SmartVisions Vorgehensmodell basiert auf der ISO 13407ISO 13407
Benutzer-orientierte Gestaltung interaktiver Systeme für die Benutzer-orientierte Gestaltung interaktiver Systeme.

Es muss der gesamte Nutzungskontext erfasst werden; dazu gehören natürlich die Benutzer selbst, aber auch deren Aufgaben, Arbeitsmittel und Organisation.
Benutzer: zu den Merkmalen von Benutzern gehören seine Kenntnisse, Ausbildung, Übungsgrad, physische Merkmale oder sensorische Fähigkeiten. Manchmal müssen auch die Merkmale verschiedener Benutzergruppen definiert werden.
Aufgaben: zu den Aufgaben gehören alle zur Zielerreichung erforderlichen Aktivitäten. Diese sollten nicht nur nur in ihrem Ablauf, sondern auch in ihrem Zusammenspiel verstanden werden.
Arbeitsmittel: zu dem Arbeitsmitteln gehören Hardware/Software und andere Materialien, aber auch Hilfsmittel wie Post-It Zettel oder ein Taschenrechner.
Organisation: Merkmale einer Organisation sind nicht nur die Arbeitsplätze und deren Austattung, sondern auch Firmenkultur, Gewohnheiten oder die Firmenphilosophie.
Anforderungen im Sinne der Usability entstehen immer aus sogenannten Erfordernissen, also Anforderungen, die losgelöst von der Technik, unbedingt notwendig sind, um die Ziele zu erreichen.
Ein Erfordernis wird definiert als "Vorrausetzung + Zweck". Ein einfaches Beispiel wäre: "Um ein Auto zu parken, muss der Fahrer wissen, dass es einen Parkplatz gibt". Der Zweck ist in diesem Beispiel das Auto zu parken und die Vorrausetzung ist das Wissen um einen Parkplatz.
Daraus ließe sich jetzt eine technische Anforderung formulieren, die besagt, dass jedem Auto ein System zur Verfügung stehen müsste, das dem Fahrer Parkplätze in der Umgebung anzeigt (Aus Usability Sicht müsste also jedes Auto ein solches System besitzen - unabhängig davon ob das technisch möglich ist.).
Jetzt kann den Anforderungen und Ideen nach und nach eine Gestalt gegeben werden. In diesem Stadium kann ausprobiert und experimentiert werden und es kostet wenig Überwindung (und Geld) eine Idee über den Haufen zu werfen und etwas neues auszuprobieren.
Prototypen können verschiedene Ausprägungen besitzen. Sie können in die Tiefe gehen, also Details einer Funktion genau beschreiben. Oder sie können in die Breite gehen, indem man Funktionen nicht allzu Tief beschreibt, sondern eher versucht "das große Ganze" zu definieren.
Es gibt eine Fülle von Methoden zur Prüfung der Usability. Je nach Situation und Ziel eigenen sich bestimmte Methoden besser. Die wesentliche Frage ist ob man etwas Bewerten möchte, oder nach Verbesserungen sucht.
Hier stehen uns bestimmte Walkthrough-, Inspektions- und Evaluations-Varianten zur Verfügung, oder auch quantitative und qualitative Fragebögen um eine empirische Basis zur Bewertung/Verbesserung zu schaffen.
Während der Prüfung kann es durchaus vorkommen, dass die bisherigen Arbeitsergebnisse nicht optimal sind und dass man zu einem bestimmten Punkt im Vorgehensmodell (zurück)springen sollte um bessere Ergebnisse zu evaluieren.
Nutzen Sie den kostenlosen SmartVisions QuickCheck und finden Sie heraus welche PotentialePotentiale
Oftmals wird das wahre Potential einer Webseite nicht voll ausgeschöpft. Dies kann zum Beispiel der Fall sein wenn Benutzer unter dem gesamten Internetauftritt etwas anderes als das Vorhandene vermuten oder wenn das Gesuchte innerhalb der Seite... in Ihrer Webseite stecken.